Komische Oper in 2 Akten von Wolfgang Amadeus Mozart
Die letzte Oper, die Mozart mit seinem kongenialen Librettisten Lorenzo da Ponte schrieb, gehört zu den beliebtesten Stücken des Musiktheaterrepertoires und zählt zu den reifsten Werken des Klassikers. Zudem ist sie eine Sängeroper par excellence und führt Gedankengebilde weiter, die bereits in „Die Entführung aus dem Serail“ und „Die Hochzeit des Figaro“ umrissen wurden – die Frage nach dem, was Paare wirklich verbindet.
„La scuola degli amanti“ („Die Schule der Liebenden“) nennt da Ponte darum seine „Così“ schon im Untertitel: Liebe kann man nicht nur lernen, man muss sie auch erlernen – damals wie heute, um im Dschungel des Menschlichen, Allzumenschlichen zu bestehen. Mehr als andere Mozartopern lässt sich „Così“ so als Kammerspiel begreifen:Hier zwei Paare, die erst im Laufe der Zeit hinterfragen müssen, ob der Partner des jeweiligen Freundes die bessere Wahl wäre. Da zwei „Spielmacher“, die mittels einer Wette und dank viel List dem Ganzen Tempo und Schärfe geben.
Am Mittelsächsischen Theater wird „Così fan tutte“ in Dieter Schönbachs fantasievoller Kammerversion mit reduziertem und in die Aufführung integriertem Orchesterapparat produziert werden, die den Raum für die eigentliche Handlung öffnet.
| Premieren: |
01.12.2010 20.00 Uhr Freiberg BiB |
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22.12.2010 19.30 Uhr Döbeln TiB |
Besetzung
Foto
