Der gefeierte ungarische Revuestar Sylva Varescu kann sich vor Verehrern kaum retten und lässt bei jeder Tournee scharenweise gebrochene Männerherzen zurück. Doch als die feurige „Csárdásfürstin“ auf den Wiener Fürstensohn Edwin trifft, erwischt sie die Liebe zum ersten Mal selbst. Edwin erwidert ihre Gefühle und wäre überglücklich, wenn seine Eltern nicht auf eine Heirat mit seiner Cousine Comtesse Stasi bestehen würden. Doch so schnell gibt Sylva nicht auf. Bei der Verlobungsfeier bietet sie ihr ganzes Temperament auf, um doch noch im siebten Himmel zu landen – ebenso wie Edwins Freund Boni, der selbst um die nicht minder schöne Stasi kämpft. Zunächst verhindert zwar die gesellschaftliche Realität, dass die wahren Liebenden zueinander finden. Dank überraschend geklärter Verwandtschaftsverhältnisse kann dann aber doch noch „richtig“ geheiratet werden.
Kálmáns 1915 in Wien uraufgeführte Operette ist ein „Tanz auf dem Vulkan“ – nicht nur, weil das Stück direkt am Vorabend des 1. Weltkriegs spielt: Da die Männer nach dem Happy End schließlich Sylva auf Amerikatournee begleiten, bleibt ihnen jedoch das Trauma der Schützengräben erspart.
| Musikalische Leitung | Jan Michael Horstmann |
| Regie | Klaus Kühl |
| Ausstattung | Tilo Staudte |
| Chöre | Peter Kubisch |
| Dramaturgie | Hagen Kunze |
| Regieassistenz | Michael Britsch |
| Inspizienz | Franciska Jakabb-Kämpf |
| Soufflage | Lilly Baumgartner |
| Leopold Maria, Fürst | Hans-Heinrich Ehrler |
| Anthilde, seine Frau | Rita Zaworka |
| Edwin Ronald, beider Sohn | n.n. |
| Komtesse Stasi, Nichte des Fürsten | Miriam Sabba |
| Graf Boni | Jens Winkelmann |
| Sylva Varescu | Lilia Milek |
| Feri von Kerekes | Sergio Raonic Lukovic |
| Chor des Mittelsächsischen Theaters | |
| Mittelsächsische Philharmonie |
(Miriam Sabba und Jens Winkelmann)