Tragödie von Friedrich Schiller

Schulstoff und zudem einer der Klassiker des deutschen Theaters, geschrieben als „Bürgerliches Trauerspiel“ vom 24-jährigen Schiller. Adelsspross Ferdinand liebt Musikertochter Luise. Beide Väter sind gegen diese Verbindung über die Standesunterschiede hinweg. Doch als die Liebe nicht mehr aufzuhalten ist, fährt Ferdinands Vater mit einer inszenierten Intrige („Kabale“) das ganz große Geschütz auf, um die Liaison zu beenden: Luises Eltern geraten in Haft, nur ein von Ferdinands Vater diktierter Liebesbrief des Mädchens an den Hofmarschall von Kalb kann die Inhaftierten retten.

Dass Ferdinand nach der „Enttarnung“ dieser vermeintlichen Untreue seiner Luise jedoch gleich zum Gift greift, um sich selbst und die junge Frau aus dem Leben zu befördern, haben die Intriganten wohl kaum bedacht. Und im Sterben fühlt sich Luise endlich von der Schweigepflicht gegenüber Ferdinands Vater entbunden und enthüllt dem Geliebten das ganze Ausmaß der Tragödie. So darf schlussendlich noch vergeben werden: Luise ihrem Ferdinand und dieser seinem Vater.

Premiere: 12.03.2011 Theater Freiberg
 

Besetzung

Regie Dietrich Kunze
Ausstattung

Ulrike Kunze

Dramaturgie Klaus-Peter Fischer
Regieassistenz/ Inspizienz Radoslav Tcherniradev
Soufflage Saskia Just
   
Präsident Urs-Alexander Schleiff
Ferdinand Andreas Jendrusch
Wurm David Zimmering
Miller Michael Berger
Kalb Martin Ennulat
Luise Maren Borrmann
Sophie/ Kammerdiener Conny Grotsch
Millerin Ines Kramer
Lady Julia Klawonn
   
Cello Nicolae-Silviu Dragus

Foto

(Maren Borrmann und Andreas Jendrusch)