Nach dem großen Erfolg der Inszenierung „Gott des Gemetzels“ von Yasmina Reza lohnt es sich, den „Klassiker“ dieser Autorin auf die kleinen Bühnen unseres Theaters zu stellen. „Mein Freund Serge hat sich ein Bild gekauft. Ein Ölgemälde von etwa ein Meter sechzig auf ein Meter zwanzig, ganz in Weiß. Der Untergrund ist weiß, und wenn man die Augen zusammenkneift, kann man feine weiße Querstreifen erkennen...“ So beschreibt Marc das 200.000 Francs teure Bild, das Anstoß zum Streit unter Freunden gibt...
In diesem Dreimannstück geht es aber nur scheinbar um den „Wert und den Sinn“ von Kunst. Vielmehr eröffnet diese heitere, intelligente und hintersinnige Komödie den Blick auf das Wesen der Männer, ihre Freundschaft und ihr Verhältnis zu den Menschen in ihrer Umgebung. Wohl noch nie ist ein Text, der seine umjubelte Erstaufführung an der Berliner Schaubühne hatte, in ein so kurioses Mischprogramm zwischen Staats-, Boulevard- und Kellertheatern geraten und hat Yasmina Reza zu einer der meistgespielten Autoren auf den deutschen Bühnen gemacht. Das Stück hat den begehrten "Tony Award" erhalten und wurde in 35 Sprachen übersetzt.
| Premieren: | 10.03.2011 20.00 Uhr Freiberg BiB |
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13.03.2011 19.30 Uhr Döbeln |
| Regie/ Ausstattung | Klaus-Peter Fischer |
| Dramaturgie | Hagen Kunze |
| Regieassistenz/ Inspizienz/ Soufflage | Ramona Reinke |
| Marc | Andreas Pannach |
| Serge | Andreas Kuznick |
| Yvan | Christian Weber |
(Christian Weber und Andreas Kuznick)